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DELVENEELT

Titel: Entwicklung von Methoden und Algorithmen zur „on-line“ Strukturüberwachung (SHM) und Schadensidentifikation

Projektdurchführer: Technische Universität Riga, Institut für Materialien und Strukturen

Laufzeit des Projektes: 1. Juli – 15. Dezember 2012

Kooperationspartner: Technische Universität Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik

Im Rahmen des Projektes soll die Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern des Instituts für Materialien und Strukturen der Technischen Universität Riga und den Wissenschaftlern des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden insbesondere im Bereich der Strukturüberwachung (SHM) und Schadensidentifikation vertieft und ausgebaut werden. Darüber hinaus wird auch eine nachhaltige Förderung des Austauschs von Studenten und jungen Wissenschaftlern angestrebt, um einen effizienten und zügigen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaftlern der beiden beteiligten Länder zu ermöglichen. Im Fokus des Projekts soll der Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen lettischen und deutschen Wissenschaftlern im Bereich der Entwicklung von Methoden zur Strukturüberwachung und Schadensidentifikation sowie deren Anwendung in diversen technischen Bereichen stehen.

Die ständige und automatisierte Überwachung von Strukturen und Bauteilen sowie die Erkennung von Fehlern und Fehlstellen, welche während der Nutzungsdauer auftreten, sind heutzutage essentiell, um den hohen Anforderungen an die Einsatzbereitschaft von Bauteilen und Strukturen insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Kfz- und Schienenfahrzeugindustrie gerecht zu werden. Hierzu leisten die bereits individuell gewonnenen Erkenntnisse und erzielten Ergebnisse der Wissenschaftler des Instituts für Materialien und Strukturen und des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik entscheidende Beiträge und sollen durch eine enge Vernetzung der beiden Institute effektiv zusammengeführt werden. Hierbei steht neben der gemeinsamen Forschungsarbeit vor allem der wissenschaftliche Austausch in Form von Vorträgen, Vorlesungen und Seminaren im Mittelpunkt der Kooperation. Darüber hinaus soll so auch der Kontakt zu potentiellen industriellen Anwendern hergestellt werden, um der Richtung der Forschungsarbeiten bereits frühzeitig eine wirtschaftlich relevante Ausrichtung geben zu können. Hierfür ist nach derzeitiger Planung ein erstes Treffen im August und September 2012 am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden vorgesehen. Im Gegenzug dazu ist im Oktober 2012 ein Besuch dresdner Wissenschaftler in Lettland geplant. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Kooperation ist die Herstellung von Kontakten zu anderen Instituten und Hochschulen des jeweiligen Partnerlandes, um so Projektideen für mögliche weitere Kooperationen ausloten zu können.

Während der Projektlaufzeit ist es vorgesehen, ausgewählte Ergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse in beiden Ländern zu publizieren und so einer breiten Interessengemeinschaft, insbesondere im Umfeld der jeweiligen Institute, zugänglich zu machen. Die von den lettischen Wissenschaftlern vor und während der Projektlaufzeit auf theoretischem Wege gewonnenen Erkenntnisse sollen im Rahmen eines weiteren Forschungsaufenthaltes im September/Oktober 2012 unter Verwendung der am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik verfügbaren experimentellen Ausstattung verifiziert werden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen bilden die Basis für weitere Forschungen im Bereich der Strukturüberwachung und Schadensidentifikation. Es ist vorgesehen, die erfolgreich verifizierten Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Veröffentlichung der Wissenschaftswelt zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist die Veröffentlichung entweder in einer einschlägigen Fachzeitschrift oder einer relevanten Tagung und dem dazugehörigen Tagungsband vorgesehen. Es ist davon auszugehen, dass die enge Kooperation zwischen Wissenschaftlern des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik und des Instituts für Materialien und Strukturen zu weiteren erfolgversprechenden Projekten führen wird.


Veranstaltungen:

20. August

Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden, Holbeinstr. 3, 01307 Dresden

Vortrag von Dr. sc. ing. Sandris Ručevskis "Schwingungen basierte Methoden zur Schadensidentifikation"

Weitere Informationen


Freitag, der 23. November, 14.30 Uhr

Technische Universität Riga, Fakultät für Bauwesen, Āzenes iela 16/20, Riga

Vortrag von Gastlektoren der Technischen Universität Dresden „Faseverbundstrukturen mit integrierter Schwingungskontrolle und integrierten Diagnostikfunktionen”

Der Vortrag wird auf Englisch stattfinden.

Weitere Informationen pdf small

Programm auf Englisch pdf small


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