Mycorrhizapartner von Flachbärlappen der Gattung Diphasiastrum – sind diese Pilze Teil eines Netzwerkes zum Nährstofftransfer?

Projektlaufzeit

01.07.2020. - 15.11.2020.

Im Projekt einbezogenen Länder und Institutionen

flag-LT
Zentrum für Lebenswissenschaften, Universität Vilnius
flag-DE
Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Universität Greifswald

Projektleiterin

Dr. Radvile Rimgaile-Voicik

Projektziele

Wir wollen mögliche Akteure des Netzwerkes zwichen Pilz und Pflanze in gefährdeten mykotrophen Pflanzen identifizieren und uns dabei auf die ältesten noch vorhandenen Landpflanzen (Gattung Diphasiastrum, Flachbärlappe) konzentrieren.

Hauptaktivitäten des Projekts

  1. Identifizierung geeigneter Probenahmeflächen in Litauen, Distrikt Varėna, Feldstation der Universität Vilnius in Puvočiai (Juni 2020) anhand von Daten aus zwei gemeinsamen Exkursionen (2016, 2017); Kartierung geeigneter Bestände.
  2. Studentenexkursion mit Teilnehmern der Universitäten Vilnius und Greifswald zur Probenahme von Pflanzenwurzeln und Erde aus den ausgewählten Parzellen, Feldstation der Universität Vilnius (Ende September 2020).
  3. Gemeinsame Arbeit zur DNA-Extraktion und Vorbereitung von Proben für die Identifikation von Pilzen aus DANN-Proben (Metabarcoding, Oktober 2020).

Direkte und indirekte Zielgruppen

Direkt:

Mitglieder der Forschungsgruppen Prof. Martin Schnittler und Dr. Radvile Rimgaile-Voicik (bis zu 20), Lehrkräfte und Studierende (bis zu 20 Personen) der beteiligten Partneruniversitäten auf BSc- und MSc-Ebene.

Indirekt:

Mitarbeiter des Life Science Center (Vilnius, Litauen) und der Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie. Darüber hinaus würde die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft von der Verbreitung von Forschungsergebnissen (über eine wissenschaftliche Veröffentlichung) profitieren. Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit wären gemeinsame MSc-Arbeiten, die auf den gesammelten Daten aufbauen.