Baltische Anthropologische Sommerschule 2022. Globale-zu-lokalen Nahrungsmittelketten: Ernährungssouveränität und Klimawandel

Projektlaufzeit

01.06.2022. - 15.10.2022.

Im Projekt einbezogenen Länder und Institutionen

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Stradiņš University Riga
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Latvian Association of Anthropologists
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Martin Luther University Halle-Wittenberg
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Vytautas Magnus University
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University of Tartu

Projektleiter

Dr. André Thiemann

Ziele des Projekts

Die Sechste Baltische Sommerschule für Anthropologie (BSSA) wird von der Riga Stradins-Universität und dem Lettischen Verein für Anthropologie organisiert. Das Thema sind Globale-zu-lokalen Nahrungsmittelketten: Ernährungs-souveränität und Klimawandel. 40 Studierende stellen ihre Forschungen vor, besuchen Seminare internationaler Dozenten und treffen Akteure entlang der Nahrungskette wie Landwirte, Aktivisten und Künstler aus Cesis. BSSA stärkt das praktische Wissen und strategische Denken der Teilnehmer über den Zusammenhang zwischen Klimakrise und Ernährungssouveränität. Anthropologen aus dem Baltikum, Deutschland und darüber hinaus vernetzen sich und initiieren zukünftige Kooperationen.

Seit 2013 hat sich die BSSA zu einer für die regionale Entwicklung der Anthropologie zentralen, regelmäßig stattfindenden Veranstaltung entwickelt. In diesem Jahr konzentriert sie sich auf Lebensmittel vom Erzeuger bis zum Teller, ein relevantes Thema angesichts der jüngsten Ereignisse in der Ukraine, dem Brotkorb Europas. Das innovative Food-Chain-Konzept ermöglicht es, solche aktuellen globalen Fragestellungen vergleichend zu untersuchen.

Hauptaktivitäten des Projekts

  1. Sommerschule in der Rucka Kunst- Residenz, Cesis
  2. Besuche bei lokalen Bauern, Lebensmittelproduzenten und Künstlern

Zielgruppe des Projekts

Direkte Zielgruppe: Baltische & deutsche Studierende und Wissenschaftler in der Anthropologie; Bauern, Lebensmittel-Produzenten, lokalstaatliche und NGO-Vertreter aus Cesis

Indirekte Zielgruppe: anthropologisch und sozialwissenschaftlich an  Nahrung Interessierte (lokal sowie über soziale Medien und lokale Presse), lokale politische Entscheidungsträger, Schüler