Ackerbau und hillforts: Vielfalt und Bestimmung früher Anbauprodukte im Ostbaltikum

Projektlaufzeit

01.06.2021. - 23.11.2021.

Im Projekt einbezogenen Länder und Institutionen

flag-LV
Universität Lettlands
flag-EE
Universität Tallinn
flag-DE
Universität Rostock

Projektleiterin

Vanda Visocka, Doktorandin

Projektziele

Bestimmung und Differenzierung botanischer Makrorestanalysen aus zwei Siedlungsfundplätzen der Bronzezeit, die archäologische Kontextualisierung und Datierung der Makroreste.

Hauptaktivitäten des Projekts

  1. Kontextualisierung der Makroreste in den Hillforts über die archäologischen Daten, Stratugraphien und Grabungsberichte, mit Probenauswahl für AMS-Datierungen (Vanda Visocka, Andrejs Vasks, Uwe Sperling, Hans-Jörg Karlsen; Lembi Lõugas; University of Latvia, Rostock University, Tallinn University).
  2. Beprobung und Analysen der Makroreste
    2a) Untersuchung der Makroreste und pflanzlichen Adrücke an Keramik am Asva and Ķivutkalns Material
    2b) Keramikstudien: Aufnahme und Dokumentation der pflanzlichen Abdrücke an Keramik. Erstellen von Abgüssen (Plastilin) der Pflanzenabdrücke und deren digitale Dokumentation und Bearbeitung mit RTI und Keyence 3D-Mikroskop (V. Visocka, U. Sperling; National History Museum of Latvia; HSI Rostock).
    2c) Botanische Makrorestanalysen und Bestimmung der Pflanzenabdrücke an Keramik (Aija Ceriņa, Janta Meža und Sirje Hiie, National History Museum of Latvia, ARC Tallinn University).
  3. 14C-AMS-Datierung verkohlter Getreidereste aus Asva and Ķivutkalns. Probenauswahl und Übermittlung an die Poznan Radiocarbon Laboratory (Polen).
  4. Öffentliche Vorträge zu den Projektergebnissen an den Universitäten in Rostock und Riga (V. Visocka, U. Sperling, H.-J. Karlsen).

Direkte und indirekte Zielgruppe

Direkte Zielgruppe: Projektbeteiligte und kooperierende Forscher:innen – 12 Personen

Indirekte Zielgruppe: Studierende und Fachöffentlichkeit – 60 Personen (Aufgrund von Covid-19 war es nicht möglich, die gewünschte Menge (250 Personen) zu erhalten).