Ackerbau und hillforts: Vielfalt und Bestimmung früher Anbauprodukte im Ostbaltikum

Projektlaufzeit

01.06.2021. - 15.11.2021.

Im Projekt einbezogenen Länder und Institutionen

flag-LV
Universität Lettlands
flag-EE
Universität Tallinn
flag-DE
Universität Rostock

Projektleiterin

Vanda Visocka, Doktorandin

Projektziele

a) Klärung der Chronologie und Bedeutung früher Anbauprodukte und ihres artenspezifischen Spektrums anhand der hillforts von Asva (Estland) und Ķivutkalns (Lettland),

b) Identifizierung der botanischen Makroreste aus den hillforts und deren Präsentation in einem Datensatz.

Hauptaktivitäten des Projekts

1. Auswertung der Grabungsberichte und Bestimmung der Makroreste im Archäologischen Depot der Universität Lettlands, des Nationalen Geschichtsmuseums von Lettland (LNVM) und in der Archäologischen Forschungssammlung der Universität Tallinn (ARC).

2. Besichtigung der Keramikfunde im LNVM und ARC: paläobotanische Analyse der Getreideabdrücke auf Keramik, Anfertigung von plastischen Abdrücken und Modellen per Reflective Transformation Imaging (RTI).

3. 14C Radiokarbondatierung der verkohlten Getreidereste.

4. Verfassen der Publikation “Ackerbau und hillforts: Vielfalt und Bestimmung früher Anbauprodukte im Ostbaltikum” für ein fachwissenschaftliches Journal.

5. Popularisierung des Projekts: Vorträge, Diskussionen, Interviews, populärwissenschaftliche Artikel.

Direkte und indirekte Zielgruppe

Direkte Zielgruppe: Beteiligte Forschergruppe und potenzielle Partner von künftigen Projekten oder Studien ähnlicher Ausrichtung (mind. 10).

Indirekte Zielgruppe: Wissenschaftliche Community von Archäologen, Geologen und Biologen aus Lettland, Estland und Deutschland, die über ähnliche Themen forschen (mind. 50) sowie eine breite fachinteressierte Öffentlichkeit.